Kreativwirtschaft und Dienstleistungsexport

Grenzüberschreitende Netzwerkinitiative
Die Idee zu Wonderland wurde 2002 in Kärnten geboren: Die jungen spado architects waren eingeladen worden, ihre Arbeiten auszustellen. Da sie noch wenig eigene Projekte hatten, nahmen sie weitere zehn Teams dazu. Gemeinsam tauften sie die Ausstellung Wonderland, entwickelten ein einheitliches Präsentationssystem und zeigten ihre Arbeiten noch in Graz und Wien. Nach einer kurzen Verschnaufpause entwickelten zwei der beteiligten Büros – noncon:form und SHARE architects – „Wonderland Europa“. Von 2004 bis 2006 tourte die Architekturausstellung durch Europa und machte in insgesamt neun europäischen Ländern – SK, CZ, D, NL, F, I, HR, SLO,A – Station. Bei jedem Stopp kamen 11 nationale Teams hinzu, um gemeinsam mit den bereits Tourenden ihre Projekte zu präsentieren. Am Schluss waren es 99 europäische Teams.


Hinter Wonderland verbirgt sich jedoch weit mehr als „nur“ eine tourende Architekturausstellung: Neben der Möglichkeit, die eigenen Arbeiten einem Publikum zu präsentieren, bietet es die Chance, Kollegen aus benachbarten Ländern kennenzulernen, sich auszutauschen und dabei ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen. Bei jeder Station wurden offene Dialoge und Workshops veranstaltet. Der damit verbundene Vertrauensaufbau für gemeinsame zukünftige Zusammenarbeit wurde zum Kern des Projekts.

Als Workshopergebnis gibt es seit Mai 2006 das halbjährlich erscheinende Wonderland Magazin, das von den Büros morgenbau, SHARE architects und offshore geleitet wird. Hier wird bis zum Jahr 2010 in schriftlicher Form der Gedankenaustausch intensiviert und gleichzeitig einem breiteren, europäischen Publikum zugänglich gemacht.